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Durin der Unsterbliche war der älteste der sieben Zwergenväter und Gründer von Khazad-dûm (Moria). Sein Haus – Durins Volk oder die „Langbärte“ – stellt die bedeutendste Zwergenlinie Mittelerdes, zu der auch Thorin Eichenschild und die späteren Könige unter dem Berg Erebor zählen.

Der Stammbaum als Grafik

Der Stammbaum des Hauses Durin
Der Stammbaum des Hauses Durin

Der Stammbaum in Textform

DURIN I., DER UNSTERBLICHE (Gründer von Khazad-dûm)
⋮ (der Überlieferung nach mehrfach als "Durin II.–VI." wiedergeboren)
└─ DURIN VI. (erweckte 1980 D.Z. den Balrog von Moria)
    └─ Náin (fiel ebenfalls im Kampf gegen den Balrog)
        ⋮ (mehrere Generationen im Exil, Gründung Ereds/Erebors)
        └─ Thrór (letzter König unter dem Berg vor Smaug,
        │         getötet von Azog vor den Toren Morias, 2790 D.Z.)
        │   ├─ (Bruder: Grór, zog ins Eisenholz)
        │   │   └─ Dáin I.
        │   │       └─ Náin (gefallen bei Azanulbizar, 2799 D.Z.)
        │   │           └─ DÁIN II. EISENFUSS
        │   │               (König unter dem Berg nach Thorin II.,
        │   │                gefallen bei Thal, 3019 D.Z.)
        │   │               └─ Thorin III. Steinhelm
        │   │
        │   └─ Thráin II. (gefangen und getötet in Dol Guldur)
        │       ├─ THORIN II. EICHENSCHILD
        │       │   (Führer der Reise zum Erebor,
        │       │    gefallen in der Schlacht der Fünf Heere, 2941 D.Z.)
        │       ├─ Frerin (gefallen ebenda)
        │       └─ Dís
        │           ├─ Fíli (gefallen ebenda)
        │           └─ Kíli (gefallen ebenda)

Durin, der ewig Wiedergeborene

Durin der Unsterbliche gilt als der einzige der sieben Zwergenväter, der der Überlieferung nach mehrfach wiedergeboren wurde – seine Nachfolger trugen daher oft erneut den Namen „Durin“ (bis zu Durin VII.). Erst mit Durin VI., der 1980 D.Z. beim Mithril-Abbau versehentlich den Balrog von Moria weckte und dabei starb, endete diese Reihe der Wiedergeburten abrupt – Moria wurde daraufhin für immer aufgegeben.

→ Mehr dazu: Die Balrogs und der Balrog von Moria

Der Weg zu Thorin Eichenschild

Nach dem Verlust Morias zog Durins Volk über Generationen weiter, bis Thrór den Einsamen Berg Erebor zu neuem Glanz führte – nur um 2770 D.Z. durch den Drachen Smaug alles zu verlieren. Zwanzig Jahre später wurde Thrór bei einem Versuch, Moria zurückzuerobern, von dem Ork Azog getötet – ein Ereignis, das den Krieg der Zwerge und Orks auslöste, der 2799 D.Z. in der Schlacht von Azanulbizar endete. Thrórs Sohn Thráin II. wurde später von Sauron in Dol Guldur gefangen genommen und getötet; dessen Sohn Thorin II. Eichenschild führte schließlich die berühmte Reise zurück zum Erebor an, die in Der Hobbit erzählt wird.

→ Mehr dazu: Zwerge in Mittelerde

Die Nachfolge nach Thorin II.

Da Thorin II. sowie seine designierten Erben Fíli und Kíli alle in der Schlacht der Fünf Heere fielen, ging die Krone auf die Nebenlinie über: Dáin II. Eisenfuß, Nachkomme von Thrórs Bruder Grór, wurde neuer König unter dem Berg. Er fiel selbst 3019 D.Z. bei der Verteidigung Thals im Ringkrieg, woraufhin sein Sohn Thorin III. Steinhelm die Nachfolge antrat.

→ Mehr dazu: Das Dritte Zeitalter der Sonne – Nach dem Ringkrieg

Häufig gestellte Fragen zum Haus Durin

Wer war Durin der Unsterbliche?

Der älteste der sieben Zwergenväter und Gründer von Khazad-dûm (Moria) – Stammvater des bedeutendsten Zwergenhauses Mittelerdes.

Warum heißt Thorin „Eichenschild“?

Der Beiname geht auf die Schlacht von Azanulbizar zurück, in der er sein zerbrochenes Schild verlor und sich stattdessen mit einem Eichenast verteidigte.

Wer wurde nach Thorin II. König unter dem Berg?

Dáin II. Eisenfuß, ein Nachkomme von Thrórs Bruder Grór, da Thorin II. und seine designierten Erben Fíli und Kíli alle in der Schlacht der Fünf Heere fielen.

Wie ist Gimli mit Thorin Eichenschild verwandt?

Gimli ist der Sohn Glóins, der wiederum Thorins Cousin und einer seiner Gefährten auf der Reise zum Erebor war – Gimli gehört damit einer Nebenlinie des Hauses Durin an, nicht der direkten Königslinie.

Buchquellen

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