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Eigenschaften und Leben der Hobbits

Die Hobbits waren ein ruhige und sehr stabile Gesellschaft, leider war diese auch furchtbar Konservativ. Kein Hobbit würde jemals etwas unerwartetes tun oder sagen. Bis auf einige wenige Ausnahmen. Als ebensolche ausnahmen galten, die Familie Tuk, der man nicht so recht trauen konnte und der seltsame Bilbo Beutlin, der einfach so mir nicht dir nichts, auf Abenteuersuche ging.

Neben dem Essen und Trinken, war das beliebteste Hobby die Ahnenforschung und das rauchen des Pfeifenkrautes. Mit beiden Freizeitbeschäftigungen, konnten sich die Hobbits stundenlang erfreuen.

Zur Zeit des Ringkrieges war ein durchschnittlicher Hobbit ca. 110 cm groß. Am erstaunlichsten an ihnen war ihr Aussehen. Bei den meisten erwachsenen Hobbits war die Taille nicht vorhanden. Ihr runder bauch galt als Zeichen ihres Wohlstandes. Die meisten Hobbits hatten dunkles, krauses Haar. Aber was am allermeisten an ihnen auffiel, waren ihre behaarten Füße. Schuhwerk trugen sie so gut wie nie.

Sprache

Die Hobbits hatten zu Anfang eine ganz eigene Sprache, genannt Hobbitisch. Leider wurde diese alsbald durch das gebräuchliche Westron ersetzt. Das Westron allerdings schliff sich im Laufe der Zeit ebenfalls ab, sodass die Hobbits einen eigenartigen Dialekt sprachen, den sie wiederum mit einigen erhalten gebliebenen Hobbitischen Vokabeln würzten. Am besten erhalten waren die Namen der Wochentage, die noch in „reinstem“ Hobbitisch erhalten geblieben waren.

Politik

Eine Regierung im eigentlichen Sinne, hatte das Auenland nicht. Die Einrichtung die dieser am nächsten kam, war der Auenlandrat. Den Vorsitz dieser Institution hatte seit 740AZ immer das Oberhaupt der Familie Tuk inne, der sogenannte Thain. Der Thain war auch gleichzeitig der oberste Befehlshaber der Landbüttel. Die Landbüttel waren so eine Art Polizei, obwohl sie mehr hinter Kindern herschimpften, als das sie wirkliche Polizeiarbeit leisten mussten. Denn Kriminalität gab es so gut wie keine im Auenland. Eine Ausnahme waren da kleine rübenstibizende Jünglinge, die zu Hause wohl nicht satt geworden waren.

In Notzeiten hatte der Thain zudem absolute Befehlsgewalt über das Auenland. Außer diesem Amt, gab es dann nur noch ein weiteres. Wenn man es genau nimmt war dieses das einzig wirkliche offizielle Amt, in das man gewählt werden konnte. Dieses Amt war das des Bürgermeisters von Michelbinge. Der Bürgermeister hatte nicht wirklich viel zu tun. Er war nur bei diversen Festlichkeiten, und derer gab es im Auenland viele, der Gastgeber. Gewählt wurde er alle sieben Jahre einmal neu.

Ursprung der Hobbits

Ein Volk von kleinen Menschen, über das erst seit dem Jahr 1050 des 3. Zeitalters etwas erwähnt wird. Sie lebten damals mit den Nordmenschen in den nördlichen Tälern des Anduin zwischen dem Nebelgebirge und dem Grünwald. damals drang eine böse Macht in den Grünwald ein, der deswegen bald in Düsterwald umbenannt wurde.

Im ersten Jahrtausend des Dritten Zeitalters lebten die Hobbits am Oberlauf des Anduin. Der Hobbitstämme gab es drei: die Haarfüße, die Falbhäute und die Starren.

Als die Dunedain den Hobbits, aus dem Stamme der Haarfüße, das erstemal begegneten, nannten sie sie Halblinge (Periannath). Die Haarfüße waren die ersten, und später folgten noch die Falbhäute und die Starren ihnen nach. König Argeleb erlaubte ihnen, in dem Gebiet des späteren Auenlandes zu siedeln.

Hobbits besiedeln das Auenland

Unter der Führung der Falbhäute Marcho und Blanco siedelten sich die Hobbits dort im Jahre 1601 Drittes Zeitalter an. Dort schufen sie dann auch ihren eigenen Kalender, der mit der Besiedelung des Auenlandes begann (das Jahr 1601 entsprach dem Jahr 1 Auenlanzeit [AZ]).

Abgesehen von der Großen Pestepidemie die 1636 (35AZ) in ganz Mittelerde wütete und den „Tagen der Not“ 2758 –2760 (1157-1159 AZ) ging es den Hobbits ausgesprochen prächtig. Wurden sie doch, ohne das sie es wussten von den Dunedain, beschützt.

Zweimal kam es zur Besiedlung von Fremdgebieten. 740 AZ, siedelte die Familie Tuk in Bockland an und 1452 AZ schenkte ihnen König Aragorn die Westmark.

Der Ringkrieg

Zur Zeit des Ringkrieges waren die Hobbits ein wohlbehütetes und gemütliches Völkchen. Da es ihnen so gut ging, wuchsen die drei Stämme immer mehr zusammen und vermischten sich.

Die Hobbits lebten in großen Höhlen, welche sie Smials nannten. Diese hatten allerdings nichts mit einer „herkömmlichen“ Höhle gemein, sondern waren ausgesprochen gemütliche, riesige Wohnungen, die halt eben in die Hügel des Auenlandes gegraben waren. Zudem hatten diese Smials runde Türen und Fenster und waren individuell an ihre Bewohner angepasst. Zumeist wohnten gleich mehrere Generationen unter einem Dach.

Nach dem Ringkrieg

Nach dem Ringkrieg wurde das Pfeifenkraut über ganz Mittelerde verbreitet, denn selbst der König von Gondor, Aragorn, frönte diesem Hobby.

Bis nach Gondor sind die Hobbits bis zur Zeit des Ringkrieges nicht gekommen, da sie das Auenland nicht gerne verliesen. Doch hatten sich in Gondor die Geschichten und Legenden hartnäckig gehalten, das es das kleine Volk der Halblinge gab. Dadurch erkannte Boromir, Denethors Sohn, sie sofort, als er Frodo und Bilbo Beutlin in Imladris (Bruchtal) sah.

Was nach den Ringkriegen mit den Hobbits geschah, weiß niemand so genau zu berichten. Doch nach den Legenden ist zu vermuten, dass sie aber im Laufe der Zeit, in den anderen Völkern „aufgingen“. Denn es wird berichtet, dass die Kinder, schon zu Bilbos Zeiten größer seien, als die älteren Hobbits. Möglicherweise hat der Ent-Trunk, den Meriadoc Brandybock (Merry) und Peregrin Tuk (Pippin) zu trinken bekamen, damit zu tun.