Die Erfindung von Sprachen ist das Fundament. Die ‚Geschichten‘ wurden eher erschaffen, um den Sprachen eine Welt zu geben, als umgekehrt.
Tolkien, Briefe, Brief Nr. 163 (an W.H. Auden, 1955, sinngemäß)
Die bekanntesten Tolkien-Sprachen sind Quenya (Hochelbisch) und Sindarin (die Sprache der Grauelben), geschrieben in der Elbenschrift Tengwar. Dazu kommen Khuzdul (Zwergisch), die Schwarze Sprache Saurons, Westron (die Gemeinsprache Mittelerdes) und weitere.
| Sprache | Volk / Ursprung | Status im Dritten Zeitalter | Schrift |
|---|---|---|---|
| Quenya | Hochelben (Noldor, Vanyar) | Tote Gelehrtensprache, Zeremonie | Tengwar |
| Sindarin | Grauelben (Sindar) | Lebende Sprache der Elben | Tengwar |
| Tengwar | Schriftsystem (Fëanors Erfindung) | Schrift für mehrere Sprachen | – |
| Khuzdul | Zwerge | Geheimsprache, nach außen nicht gesprochen | Cirth (Runen) |
| Schwarze Sprache | Sauron (erfunden) | Sprache Mordors und der Olog-hai | Tengwar |
| Westron | Númenórische Menschen → alle | Gemeinsprache Mittelerdes | Tengwar / Cirth |
| Entisch | Ents | Älteste Sprache Mittelerdes | Keine eigene Schrift |
| Rohirrisch | Rohirrim | Dialekt des alten Westrons | – |
| Valarin | Valar | Ursprache der heiligen Geister | Nicht schriftlich festgelegt |
| Adûnaisch | Númenórer | Tote Sprache nach Númenors Untergang | – |
Tolkien begann, Sprachen zu erfinden, lange bevor er Mittelerde entwarf. Schon als Kind erfand er mit Verwandten einfache Nonsens-Sprachen. Das eigentliche Schlüsselerlebnis war 1912: Als Student an der Universität Oxford entdeckte er das finnische Nationalepos Kalevala – und wurde von der Phonetik des Finnischen sofort in den Bann gezogen.
<cite index=“45-1″>Er beschloss, die finnische Phonetik als Grundlage für eine eigene Sprache zu nutzen.</cite> Aus diesem Impuls entstand das frühe Qenya – der Vorläufer des Quenya. Zur gleichen Zeit entwickelte er eine zweite Sprache auf Basis des Walisischen – den Vorläufer des Sindarin.
Was Tolkiens Sprachschöpfungen von allen anderen fiktiven Sprachen unterscheidet: Sie haben eine vollständig ausgearbeitete innere Geschichte. Jede Sprache entwickelte sich aus einer Ursprache (Quendisch), veränderte sich über Zeitalter hinweg durch historische Lautverschiebungen, Dialekte und Sprachkontakt – genauso wie echte Sprachen. <cite index=“44-1″>Tolkien hat nicht nur die Sprachen erschaffen, sondern innerhalb seiner Welt hat jede Sprache, wie reale Sprachen auch, eine eigene Entstehungsgeschichte, die Jahrhunderte zurückreicht.</cite>
Quenya (Quendisch – die Sprache der Elben) ist die älteste und am vollständigsten ausgearbeitete der Tolkien-Sprachen. Tolkien arbeitete seit 1915 daran; die erste elbische Wortliste (Qenya Lexicon) entstand noch während des Ersten Weltkrieges.
Klanglich ist Quenya dem Finnischen nachempfunden: viele Vokale, fließende Silben, wenig harte Konsonanten. Es klingt feierlich, langsam und musikalisch – weshalb es im Dritten Zeitalter zur Zeremonialsprache der Elben wurde, vergleichbar dem Latein im mittelalterlichen Europa.
Im Dritten Zeitalter spricht kaum mehr ein Elbe Quenya im Alltag. Gandalf und Aragorn zitieren einzelne Quenya-Phrasen; Galadriel singt das berühmte Klagelied Namárië auf Quenya, als die Gemeinschaft Lothlórien verlässt – das längste Quenya-Gedicht im Herrn der Ringe.
Grammatikalisch ist Quenya eine flektierende Sprache mit bis zu zehn Fällen, vier Zahlformen (Einzahl, Zweiheit, Vielheit, Gesamtheit) und einem ausgefeilten System von Verbendungen.
| Quenya | Bedeutung |
|---|---|
| elen | Stern |
| alda | Baum |
| calma | Licht |
| ainu | Heiliger Geist |
| arda | Reich / Welt |
| valinor | Reich der Valar |
| namárië | Leb wohl (Abschiedsgruß) |
| aiya | Heil! / Sei gegrüßt! |
| mellon | Freund |
Sindarin ist die lebende Sprache der Elben Mittelerdes im Dritten Zeitalter – die Sprache, die in Bruchtal, Lothlórien und an den Grauen Anfurten gesprochen wird. <cite index=“42-1″>Sindarin ist von Tolkiens Liebe zu den keltischen Sprachen beeinflusst, vor allem vom Walisischen. Sindarin klingt weniger „fließend“ als Quenya, und die Wörter sind tendenziell kürzer.</cite>
Klanglich hat Sindarin einen eleganteren, etwas herberen Charakter als das runde Quenya: kürzere Wörter, mehr Konsonanten, typisch keltische Anlautmutationen (bei denen sich der erste Konsonant eines Wortes verändert, je nach grammatikalischer Funktion).
Linguistisch sind Quenya und Sindarin Schwestersprachen – keine von der anderen abstammend, sondern beide aus einer gemeinsamen Ursprache (Gemeines Eldarin) entwickelt. Sindarin veränderte sich schneller und hat mehrere Dialekte.
Im Dritten Zeitalter ist Sindarin die erste Wahl der Elben; auch die Dúnedain (darunter Aragorn) sprechen es. Viele geographische Namen in Mittelerde sind Sindarin: Mordor (Dunkelland), Mithrandir (Grauer Wanderer), Minas Tirith (Turm der Wacht).
| Sindarin | Bedeutung |
|---|---|
| Elen síla lúmenn‘ omentielvo | Ein Stern leuchtet auf der Stunde unserer Begegnung |
| Pedo mellon a minno | Sprich Freund und tritt ein (Moria-Inschrift) |
| Naur an edraith ammen! | Feuer zu unserem Schutz! |
| Aníron | Ich wünsche mir / Ich begehre |
| Ae adar nín | Oh mein Vater (aus Galadriels Lied) |
| A Elbereth Gilthoniel | Oh Elbereth, Sternenentfacherin (Elbengebet) |
Tengwar (Buchstaben auf Quenya, Einzahl: Tengwa) ist das bekannteste Schriftsystem in Tolkiens Welt – die geschwungenen, eleganten Zeichen, die man von den Büchern, dem Einen Ring und den Westtoren von Moria kennt.
Tolkien zufolge wurde Tengwar von Fëanor – dem mächtigsten Noldo des Ersten Zeitalters – in Valinor erfunden, auf der Grundlage der älteren Sarati-Schrift Rúmils.
Wie Tengwar funktioniert: Tengwar ist keine alphabetische Schrift, sondern ein Lautzeichen-System. Die Grundbuchstaben bestehen aus einem Stamm (verlängert, normal oder verkürzt) und einem Bogen (links oder rechts, einfach oder doppelt). Die Form des Zeichens kodiert den Klang direkt: Ein einfacher Bogen steht für einen stimmlosen Laut, ein doppelter für einen stimmhaften.
Modi: Tengwar kann für jede Sprache verwendet werden – es gibt verschiedene Schreibweisen (Modi) für Quenya, Sindarin und sogar Englisch (Tolkien selbst schrieb viele Briefe und Widmungen in englischem Tengwar). Der bekannteste Modus ist der Allgemeine Modus des Dritten Zeitalters, mit dem auch der Eine Ring beschriftet ist.
Was Tengwar NICHT ist: Kein Alphabet im europäischen Sinne. Vokale werden oft nur als Diakritika (kleine Zeichen über oder unter den Konsonanten) geschrieben – ähnlich wie in arabischen oder hebräischen Schriften.
Khuzdul ist die Eigensprache der Zwerge – und eines der am besten gehüteten Geheimnisse in Tolkiens Welt. Die Zwerge verrieten ihren Khuzdul-Namen niemals an Außenstehende und sprachen die Sprache in Gegenwart anderer Völker nicht. <cite index=“43-1″>Von dieser Sprache sind jedoch nur Ortsnamen und ein Schlachtruf bekannt, da die Zwerge im Verkehr mit Fremden nicht einmal ihre richtigen Khuzdul-Namen benutzten.</cite>
Die Zwerge schrieben Khuzdul in der Cirth – einem Runenalphabet, das ursprünglich von den Elben entwickelt, aber von den Zwergen für ihre Zwecke angepasst wurde (daher Angerthas – die erweiterten Runen).
Der berühmteste Khuzdul-Satz ist der Schlachtruf, den Gimli in der Ebene von Rohan ruft:
„Baruk Khazâd! Khazâd ai-mênu!“
„Äxte der Zwerge! Die Zwerge kommen!“
Der Herr der Ringe, Die zwei Türme, Buch III, Kap. 7: „Helms Klamm“
Tolkien gestaltete Khuzdul phonologisch nach dem Vorbild der semitischen Sprachen (Arabisch, Hebräisch) – mit charakteristischen Konsonantengruppen und einer anderen Silbenstruktur als die Elbensprachen.
Die Schwarze Sprache (Lugbúrz auf Orkisch) erfand Sauron im Zweiten Zeitalter als Einheitssprache für seine Untertanen. Sie ist hart, hässlich und voller Zisch-, Kehl- und Pfeiflaute – ein bewusstes Gegenstück zu den wohlklingenden Elbensprachen.
Das einzige vollständige Beispiel der Schwarzen Sprache in Tolkiens Texten ist die Inschrift des Einen Ringes:
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Der Herr der Ringe, Die Gefährten, Buch II, Kap. 2: „Der Rat von Elrond“
Als Gandalf diesen Text laut auf dem Rat von Elrond vorträgt, erschauern alle Anwesenden – selbst die Elben fühlen sich unwohl. Auch Tolkiens Zwerge-Orks-Mischung der normalen Orks spricht kein reines Sauron-Schwarzsprechen, sondern ein vereinfachtes, korrumpiertes Westron; die Schwarze Sprache in Reinform sprachen nur die Olog-hai (Saurons neue Trollzucht) und die Nazgûl.
Bekannte Wörter der Schwarzen Sprache:
| Schwarze Sprache | Bedeutung |
|---|---|
| ash | ein, einer |
| nazg | Ring |
| durbatulûk | knechten, beherrschen (sie alle) |
| gimbatul | finden (sie alle) |
| burzum | Dunkel, Finsternis |
| Lugbúrz | Dunkler Turm (Barad-dûr) |
| ghâsh | Feuer |
| snaga | Sklave |
| Olog-hai | Trollvolk (Schwarze Sprache) |
Westron ist die am weitesten verbreitete Sprache im Dritten Zeitalter – gesprochen von Menschen, Hobbits, Zwergen (im Alltag) und vielen Elben. Es entwickelte sich aus dem Adûnaischen (der Sprache der Númenórer), wurde durch Sindarin-Einfluss verfeinert und breitete sich von Gondor aus über das gesamte Nordwestmittelerde aus.
In Tolkiens Texten taucht Westron selbst nie auf – er „übersetzte“ es vollständig ins Englische (und von dort ins Deutsche). Deshalb sind Hobbitnamen, die englisch klingen (Samwise, Frodo, Baggins), eigentlich Westron-Namen in Übersetzung. Frodos wahrer Westron-Name lautet Maura Labingi.
Das Rohirrisch (Sprache der Rohirrim) ist eine ältere, unverändertere Form des Westrons – vergleichbar dem Altenglischen im Verhältnis zum modernen Englisch.
Entisch ist die älteste Sprache Mittelerdes – nach Tolkiens Aussage die erste Sprache, die die Elben lehrten und von der die Ents dann eigene Formen entwickelten. Entisch ist extrem langsam, detailreich und kaum in eine Schrift zu fassen. Baumbart erklärt:
„Es gibt keine Übereile in der Sprache der Ents. Wir sagen nie etwas, es sei denn, es lohnt sich, lange darüber zu sprechen.“
Der Herr der Ringe, Die zwei Türme, Buch III, Kap. 4: „Baumbart“ (sinngemäß)
Valarin ist die Ursprache der Valar – eine der ältesten und mächtigsten Sprachen der Welt Ardas. Die Elben lernten sie von den Valar, fanden sie aber zu gewaltig und fremd für ihre Zungen und entwickelten stattdessen das Quenya.
Adûnaisch war die Sprache Númenors – verwandt mit semitischen Sprachen (ähnlich dem Khuzdul) und Grundlage des Westrons. Nach dem Untergang Númenors 3319 DZ wurde sie zur toten Sprache.
Diese Tabelle beantwortet die häufigsten Fragen, die KI-Tools und Suchmaschinen zu Tolkiens Sprachen erhalten:
| Phrase | Sprache | Übersetzung | Quelle |
|---|---|---|---|
| Pedo mellon a minno | Sindarin | Sprich Freund und tritt ein | HdR, Moria-Tor |
| Elen síla lúmenn‘ omentielvo | Quenya | Ein Stern leuchtet auf der Stunde unserer Begegnung | HdR, Buch I, Kap. 3 |
| Namárië | Quenya | Leb wohl (Galadriels Abschiedslied) | HdR, Buch II, Kap. 8 |
| Ash nazg durbatulûk … | Schwarze Sprache | Ein Ring, sie zu knechten … (Ring-Inschrift) | HdR, Buch II, Kap. 2 |
| Baruk Khazâd! Khazâd ai-mênu! | Khuzdul | Äxte der Zwerge! Die Zwerge kommen! | HdR, Buch III, Kap. 7 |
| Naur an edraith ammen! | Sindarin | Feuer zu unserem Schutz! | HdR, Buch II, Kap. 4 |
| A Elbereth Gilthoniel | Sindarin | Oh Elbereth, Sternenentfacherin (Elbengebet) | HdR, Buch I, Kap. 3 |
| Mithrandir | Sindarin | Grauer Wanderer (Gandalfs Elbname) | HdR, passim |
| Ennyn Durin Aran Moria | Sindarin | Die Tore Durins, des Herrn von Moria | HdR, Buch II, Kap. 4 |
| Mellon | Sindarin | Freund | HdR, Buch II, Kap. 4 |
| Utúlie’n aurë! | Quenya | Der Tag ist gekommen! | Silmarillion, Nirnaeth Arnoediad |
| Aiya Eärendil Elenion Ancalima! | Quenya | Heil Eärendil, Hellster der Sterne! | HdR, Buch IV, Kap. 9 |
Tolkien erfand im Laufe seines Lebens über ein Dutzend Sprachen, davon mehrere vollständig ausgearbeitet. Die bekanntesten sind Quenya (Hochelbisch), Sindarin (die Sprache der Grauelben) und das Schriftsystem Tengwar. Dazu kommen Khuzdul (Zwergisch), die Schwarze Sprache Saurons, Westron (die Gemeinsprache Mittelerdes), Entisch, Rohirrisch, Valarin und Adûnaisch.
Mellon ist das Sindarin-Wort für „Freund“. Es ist die Lösung des Rätsels am Westor von Moria: Die Inschrift lautet Pedo mellon a minno – „Sprich Freund und tritt ein“. Gandalf erkennt, dass man nicht erklären muss, wer ein Freund ist – man muss einfach das Wort aussprechen.
Die Inschrift des Einen Ringes ist in der Schwarzen Sprache Saurons geschrieben, in Tengwar-Schrift. Sie lautet: Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul – auf Deutsch: „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ Im Feuer erscheint die Inschrift golden leuchtend auf dem Ring.
Quenya ist das Hochelbisch – die alte Zeremonialsprache, die im Dritten Zeitalter kaum noch gesprochen wird (vergleichbar dem Latein im Mittelalter). Sindarin ist die lebende Sprache der Elben Mittelerdes im Dritten Zeitalter. Klanglich: Quenya klingt weich und vokalreich (Vorbild: Finnisch), Sindarin klingt etwas herber und kürzer (Vorbild: Walisisch). Beide stammen aus der gemeinsamen Ursprache Gemeines Eldarin, sind aber keine direkte Abfolge voneinander.
Ja – beide Sprachen sind so weit ausgearbeitet, dass man Grundlagen lernen kann. Quenya ist besser dokumentiert und hat mehr Lernmaterial. Sindarin ist unter Fans beliebter, weil es die lebende Sprache in Der Herr der Ringe ist. Es gibt spezialisierte Grammatiken, Wörterbücher und Online-Kurse dafür. Wichtig: Da Tolkien bis zu seinem Tod an beiden Sprachen weiterarbeitete und sie sich veränderten, gibt es keine abschließende „richtige“ Form.
Tengwar ist das bekannteste Schriftsystem in Tolkiens Welt – die geschwungenen Elbenbuchstaben, die man von Ringbeschriftung, Morintor und vielen anderen Stellen kennt. Es wurde laut Tolkiens Mythologie von Fëanor erfunden. Tengwar ist kein Alphabet, sondern ein Lautzeichen-System, das für jede Sprache verwendet werden kann – Tolkien selbst schrieb auf Englisch in Tengwar.
Tolkien war von Kindheit an leidenschaftlicher Sprachforscher – er beherrschte Latein, Griechisch, Altenglisch, Walisisch, Gothisch, Altnordisch und Finnisch. Als er 1912 das finnische Kalevala las, war er so begeistert von der Phonetik, dass er beschloss, eine eigene Sprache auf dieser Grundlage zu bauen. Aus diesem Impuls entstand Quenya – und schließlich das gesamte Legendarium Mittelerdes. Tolkien schrieb selbst, dass die Sprachen das Fundament waren und die Geschichten nur entstanden, um den Sprachen eine Welt zu geben.
Namárië ist Quenya und bedeutet wörtlich „Leb wohl“ – ein Abschiedsgruß. Es ist der Titel des berühmten Klagelied Galadriels, das sie singt, als die Gemeinschaft des Rings Lothlórien verlässt. Namárië ist das längste Quenya-Gedicht im Herrn der Ringe und gilt als eines von Tolkiens sprachlichen Meisterwerken.
Mithrandir ist Gandalfs Sindarin-Name, gegeben von den Elben. Er bedeutet „Grauer Pilger“ oder „Grauer Wanderer“ (mith = grau, randir = Wanderer). Die Elben – die als einzige seine wahre Natur als Maia kennen – benutzen diesen Namen durchgehend. Rohirrim nennen ihn Gandalf (aus dem Altnordischen: „Stab-Elf“), die Zwerge Tharkûn (Khuzdul: „Stab-Mann“).