Tauche ein in die Welt von Mittelerde

Inhaltsverzeichnis

Fëanor und seine Frau Nerdanel hatten sieben Söhne – bekannt als die Fëanorier oder schlicht „die sieben Söhne Fëanors“. Ihr gemeinsamer Eid, jeden zu bekämpfen, der einen Silmaril zurückhielt, bestimmte den gesamten weiteren Verlauf des Ersten Zeitalters und führte am Ende zum Tod von sechs der sieben Brüder. Diese Seite ergänzt die bestehende Figurenseite zu den sieben Söhnen um die stammbaumartige Übersicht.

Der Stammbaum als Grafik

Der Stammbaum in Textform

FËANOR ⚭ Nerdanel
├─ Maedhros, "der Lange" – Hochkönig der Noldor im Exil
│   (stürzte sich mit seinem Silmaril in eine Feuerkluft)
├─ Maglor – größter Sänger und Dichter der Noldor
│   (warf seinen Silmaril ins Meer, wandert seither an der Küste)
├─ Celegorm, "der Schöne"
│   (gefallen im Kampf um den geraubten Schatz Doriaths)
├─ Caranthir, "der Dunkle"
│   (gefallen in der Nirnaeth Arnoediad)
├─ Curufin, Meisterschmied
│   (gefallen im Kampf um Doriath)
│   └─ CELEBRIMBOR – Ringschmied von Eregion
│       (einziger bekannter Nachkomme eines Fëanor-Sohnes)
├─ Amrod (Zwilling)
│   (gefallen bei der Verbrennung der Schiffe von Losgar)
└─ Amras (Zwilling)
    (gefallen ebenda)

Warum starben fast alle Söhne Fëanors?

Der von allen sieben gemeinsam geschworene Eid Fëanors verpflichtete sie, jeden zu bekämpfen – Elb, Mensch oder Vala –, der einen Silmaril für sich behielt. Dieser Eid trieb sie in drei separate Sippenmorde an anderen Elben (Alqualondë, Doriath, die Häfen des Sirion), die letztlich zum Tod von sechs der sieben Brüder führten. Nur Maedhros und Maglor überlebten bis zum Ende des Ersten Zeitalters – und selbst sie fanden am Ende keinen Frieden: Als sie ihre letzten beiden Silmaril schließlich zurückeroberten, brannten diese in ihren Händen vor Schmerz über ihre Untaten, sodass Maedhros sich in eine Feuerkluft stürzte und Maglor seinen Stein reumütig ins Meer warf.

→ Mehr dazu: Berühmte magische und mythische Gegenstände

Der einzige bekannte Nachkomme: Celebrimbor

Von allen sieben Söhnen hinterließ nur Curufin einen bekannten Nachkommen: Celebrimbor, der später als größter Elbenschmied des Zweiten Zeitalters in Eregion die Ringe der Macht schmiedete – ironischerweise, ohne von Sauron zu wissen, wem er damit letztlich diente.

→ Mehr dazu: Celebrimbor und die Ringe der Macht

Häufig gestellte Fragen zu Fëanors Söhnen

Wie viele Söhne hatte Fëanor?

Sieben: Maedhros, Maglor, Celegorm, Caranthir, Curufin, Amrod und Amras (die letzten beiden Zwillinge).

Wie viele Söhne Fëanors überlebten das Erste Zeitalter?

Nur zwei: Maedhros und Maglor. Die übrigen fünf fielen im Kampf oder bei der Verbrennung der Schiffe von Losgar.

Wer ist der einzige bekannte Enkel Fëanors?

Celebrimbor, Sohn Curufins, der später die Ringe der Macht in Eregion schmiedete.

→ Mehr dazu: Celebrimbor und die Ringe der Macht

Was war der Eid Fëanors?

Ein von Fëanor und seinen sieben Söhnen gemeinsam geschworener Eid, jeden zu bekämpfen, der einen Silmaril zurückhielt – er trieb sie in mehrere Sippenmorde an anderen Elben und führte letztlich zum Tod fast aller Brüder.

Buchquellen

Weiterführende Seiten